Schulhund Emil
Seit September 2025 ist an zwei Tagen in der Woche der Schulhund Emil in der Gaußschule II. Gemäß dem Schulkonzept setzt sich die Gaußschule II für ein respektvolles und tolerantes Miteinander aller ein und sieht hierbei einen Schulhund als pädagogischen Helfer.
Emil lebt bei Frau Rosen und ist ein Mischling. Es zeigte sich früh das Potential von Emil für den Einsatz als Schulhund.Er ist gut sozialisiert, gehorsam und reagiert geduldig, neugierig und liebevoll auf Menschen jedes Alters. Er besucht die Hundeschule und wird im September 2026 die Prüfung zum Pädagogikbegleithund ablegen.
Die positiven Auswirkungen der Anwesenheit eines Schulhundes sowohl auf einzelne Schülerinnen und Schüler als auch die Struktur des gesamten Klassenverbandes und des Schulgefüges ist wissenschaftlich belegt. Die Tatsache, dass ein Hund einem Menschen stets unvoreingenommen und wertfrei begegnet, stärkt die Persönlichkeitsentwicklung und fördert das eigene Selbstbewusstsein.
Darüber hinaus werden durch die Präsenz eines Schulhundes Lernmotivation und Konzentration gefördert. Ebenfalls können Kinder, die keine eigenen Haustiere haben, erste Erfahrungen im Umgang mit dem Schulhund sammeln und eventuelle Ängste und Unsicherheiten abbauen.
Der respektvolle und achtsame Umgang mit dem Tier bietet somit die Möglichkeit emotionale und soziale Kompetenzen zu erweitern. Indem die Kinder in die Pflege und Versorgung des Schulhundes mit einbezogen werden, entwickeln sie ein Verantwortungsbewusstsein und werden mit dessen Körpersprache vertraut. Gleichzeitig entwickeln sie ein Regelverständnis, denn um dem Schulhund gerecht zu werden, müssen sich alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen an die Regeln und Dienste halten.

